Schnitzen

Das Schnitzen hat im Erzgebirge eine lange Tradition. Schon vor Hunderten von Jahren griffen die Bergleute und Bauern in der waldreichen Gebirgsgegend nach Feierabend gern zum Schnitzmesser, um ihre Erlebnisse in Holz zu verewigen. Heute finden sich viele Menschen in ihrer Freizeit in Vereinen und Schnitzergruppen zusammen, um in kunstvoller Handarbeit kleine Kostbarkeiten zu schaffen. Eines ist jedoch wichtig zu wissen: Die Nussknacker, Räuchermänner, Engel und Bergmänner, die die meisten Menschen mit dem Erzgebirge verbinden, werden meist nicht geschnitzt, sondern gedrechselt.

Schnitzen kann in Ferienkursen an der Holzspielzeugmacher- und Drechslerschule Seiffen erlernt werden.

Letzte Aktualisierung:
15.09.2008

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